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Lebenshilfe Schmerlenbach  > Wohnbereich

Externes Wohntraining  
AWT

Zentrale Lage in Aschaffenburg

Seit dem 01.12.2005 bietet unsere Einrichtung in einem "Externen Wohntraining" vier Wohnplätze in zwei angemieteten Wohnungen zu je 56 m² in der Innenstadt an. Dabei handelt es sich um Außenwohngruppen, in den Bewohner, die vorher in einem der Wohnheime gelebt haben, auf das Leben im ambulant unterstützten Wohnen vorbereitet werden sollen.

Die Klienten werden an Werk-, Sonn- und Feiertagen derzeit mindestens 4 Stunden täglich betreut. Die genauen Zeiten werden gemeinsam und individuell vereinbart. In der Nacht und am Morgen sind die Klienten alleine.

In Notfällen können sie sich Hilfe im nahe gelegenen Wohnheim Marielies-Schleicher-Haus anfordern.

Voraussetzung für die Aufnahme eines Bewohners / einer Bewohnerin in die Wohntrainingsgruppe ist, dass er oder sie durch gezielte Förderung innerhalb von zwei Jahren die Fähigkeiten erwerben kann, in einer eigenen Wohnung sein / ihr Leben weitergehend selbständig zu gestalten.

Im Ambulant Unterstützen Wohnen werden die Klienten dann im Durchschnitt 5 Stunden wöchentlich unterstützt.

Der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit im Externen Wohntraining liegt in der intensiven Förderung zur Persönlichkeitsentwicklung und Verselbständigung in den alltäglichen Lebensvollzügen. D.h. sie werden gezielt und individuell in den Bereichen, Haushaltsführung, Verwaltung ihres Geldes, Körperpflege und Ernährung, gesundheitsbewusstes Verhalten, Absprache und Durchführung von Arztterminen, Freizeitgestaltung, Gestaltung sozialer Beziehungen und Bewältigung allgemeiner persönlicher Probleme gefördert.

Die Bewohner der Trainingswohnung sollen befähigt werden, nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen die richtige Wohnform zu wählen.

Die Kooperation und Verzahnung des Trainingswohnbereiches mit anderen Wohnangeboten des Trägers ist uns dabei wichtig.

Eine Garantie, dass ein Trainingswohnungsbewohner auf jeden Fall in eine ambulant betreute Wohnform wechseln kann, ist nicht vorauszusetzen. Persönliche Überforderung kann durchaus eine (erneute) Aufnahme im stationären Bereich erforderlich machen

Die direkte Unterstützung der Klienten geschieht u. a. durch:

  • Beratung, also durch eine gemeinsame, möglichst wertfreie Analyse von Inhalten mit dem Ziel, dem Menschen mit Behinderung durch umfassende Informationen eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen.
  • Anleitung, Begleitung und Assistenz, also Hilfe "in Augenhöhe" d.h. offen, herrschaftsfrei, ohne Dominanz.
  • Krisenvorbeugung und Krisenbewältigung, also Hilfen zur Vermeidung individuell krisenhafter Situationen bzw. zur Bewältigung solcher Krisen, wenn diese bereits eingetreten sind.

Mit gezielten, individuell abgestimmten Maßnahmen soll ein selbstständiges Leben und Wohnen gefördert werden.

Wenn Sie noch Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an 

Frau Rosam

Leitung Wohnheim Obernau, Leitung Ambulant Unterstützes Wohnen und Externes Wohntraining

Tel.: 0 60 21 - 44 37 31 12

Oder kommen Sie doch einfach zu unserem Stammtisch,
jeden 1.Samstag im Monat. Ort und Zeit können variieren.

Die Informationen dazu erhalten Sie unter: 06021/371 35 79