Ambulant unterstütztes Wohnen (AUW)Derzeit betreuen die Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach 14 geistig behinderte Menschen im Rahmen des Ambulant Unterstützten Wohnens (AUW) in ihrer eigenen Wohnung. Unsere ZieleÜbergeordnetes Ziel des Ambulant Unterstützten Wohnens ist es, Menschen mit Behinderung in ihrer Lebensgestaltung so zu unterstützen, dass sie entsprechend ihrer individuellen Wünsche und Fähigkeiten so selbständig wie möglich leben können. Sie können mit einer entsprechenden Unterstützung alleine oder mit anderen wohnen und ihren Lebensalltag gestalten. Ziel der Unterstützung ist es, die Menschen mit Behinderung zu befähigen, sich in allen Lebenszusammenhängen selbst zu helfen. Die Unterstützung der Menschen mit Behinderung ist deshalb darauf ausgelegt, eine möglichst große Unabhängigkeit von Fremdhilfe anzustreben. AufnahmeDie Grundbedingung für eine Aufnahme ist der eigene, anhaltende Wunsch des Menschen mit Behinderung nach einer weitgehend selbständigen Lebensform und die Bereitschaft, Unterstützung anzunehmen. Voraussetzung für Ambulant Unterstütztes Wohnen ist die Fähigkeit, selbständig bereit stehende Hilfen abrufen zu können. Im Regelfall findet eine Vorbereitungsphase mit gezielter pädagogischer Förderung in einem Wohntraining für Menschen mit Behinderung statt. Vor Aufnahme in das AUW müssen wesentliche Grundkompetenzen im lebenspraktischen und sozialen Bereich erkennbar sein. Unser AngebotWir unterstützten und beraten unsere Klienten im Ambulant Unterstützten Wohnen in den Bereichen: SelbstversorgungKörperpflege Gesunde Ernährung
LebensführungFinanzen / Behörden Einteilung der Geldmittel/Kontoführung Unterstützung bei Behördengängen, die sie mit Anleitung selbst erledigen können
GesundheitArztbesuch Umsetzung ärztlicher Anordnungen Spezielle Diäten Therapieunterstützende Maßnahmen Umgang mit Suchtmitteln (Alkohol usw.) Betreuung im Krankheitsfall
PsycheSchaffen und Aufrechterhalten einer tragfähigen Beziehung Entdeckung und Stärkung von persönlichen Ressourcen Unterstützung bei der Erreichung psychischer Stabilität Krisenintervention Umgang mit Anforderungen und Problemen Umgang mit Ängsten und Aggressionen
Kontakte / soziale BeziehungenFamiliäre Bezüge (Eltern, Partnerschaft, Angehörige, usw.) Umfeld/Nachbarschaft/Freundschaften/Vertrauenspersonen
WohnenArbeit / TagesstrukturKontakt mit WfbM (Absprachen, Planung, Krisenintervention) Kontakte mit Arbeitsstellen Kontakte zu Einrichtungen für Tagesstrukturierende Angebote
Teilnahme am gesellschaftlichen Leben / FreizeitgestaltungNeigungen und Hobbys Freizeitkontakte Gestaltung persönlicher Feste Umgang mit Medien Besuch von Kultur-/Bildungs- und Freizeitangeboten Beteiligung an Aktivitäten von Vereinen Ausübung politischer und öffentlicher Aktivitäten Nutzung von Freizeit- und Urlaubsangeboten Erreichbarkeit/Zugang der öffentlichen Verkehrsmittel
Zusammenarbeit mit anderen Diensten (Beratungsstellen .) und gesetzlichen VertreternVernetzung der Unterstützung Koordination einzelner Unterstützungsangebote Kooperation mit anderen Diensten oder Trägern Kooperationskontakte mit gesetzlichen Vertretern und anderen Bezugspersonen
GruppenangeboteStammtisch Ausflüge Sportliche Betätigung
Wenn Sie noch Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an: Frau RosamLeitung Wohnheim Obernau, Leitung Ambulant Unterstützes Wohnen und Externes Wohntraining Tel.: 0 60 21 - 44 37 31 12 Oder kommen Sie doch einfach zu unserem Stammtisch, jeden 1.Samstag im Monat ab 18.00 Uhr im Gasthaus "Zum Wurstbendel" in der Herstallstrasse
|